17.03.2009
Fahrgäste aus dem Bezirk und Landkreis Harburg können ab 2010 mit einer Chipkarte Bus und Bahn fahren. Interessierte Kunden melden sich dann beim HVV an und erhalten ihre persönliche elektronische Kundenkarte. Die gewünschte Fahrkarte wird am Automaten oder im Bus darauf gebucht; auch Abonnements können auf der Karte hinterlegt werden. Bezahlt wird wahlweise per Lastschrift oder zu Lasten eines vorher eingezahlten Guthabens.
Der Senat hat heute entschieden, dass sich Hamburg mit rund 1,1 Mio. Euro an dem Pilotprojekt des HVV im Bereich Harburg beteiligt. Die Gesamtkosten betragen 3,2 Mio. Euro.
Staatsrat Dr. Stephan Hugo Winters, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt: „Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr sind Investitionen in die Zukunft. Das elektronische Ticket ist ein modernes und attraktives Angebot, das den HVV stärken und mehr Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen kann.“
Lutz Aigner, Geschäftsführer des Hamburger Verkehrsverbundes: „Mit dem E-Ticket wollen wir allen HVV-Kunden mehr Service bieten und zudem Fahrgästen, die regelmäßig Einzelkarten nutzen, ein neues, günstiges Tarifangebot machen..“
Für die Fahrgäste ergeben sich u.a. diese Vorteile:
· Bargeldloser Kauf von Fahrkarten an allen Automaten und im Bus
· Rabatte auf Einzelfahrkarten bei Zahlung eines monatlichen Grundbetrages
· Bargeldloser Kauf von Wochen- und Monatskarten an allen HVV-Automaten
· verbesserte Kundenbetreuung und Tarifberatung
· Bezahlmöglichkeit in anderen Verkehrsverbünden
Der HVV strebt mit dem neuen Angebot folgende Ziele an:
· Einführung einer einheitlichen Kundenkarte unabhängig vom genutzten Tarif
· Erweiterte Möglichkeiten der Tarifgestaltung und Gewinnung neuer Kunden
· Verbesserung der längerfristigen Kundenbindung
· Erhöhte Fälschungssicherheit
Das Pilotprojekt ist zunächst auf den Bezirk und Landkreis Harburg begrenzt. Mit rund 400.000 Einwohnern und einem typischen Verkehrsangebot ist das Gebiet geeignet, übertragbare Erkenntnisse für den Gesamt-HVV zu liefern. Zur Umrüstung der Fahrkartenautomaten, Busdrucker, Servicestellen sowie begleitende Maßnahmen sind rund 3,2 Mio. Euro notwendig. Der Bund beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben, ebenso die Metropolregion Hamburg und die Behörden der Länder sowie der HVV selbst.
Bei erfolgreichem Verlauf des Pilotprojekts ist geplant, das E-Ticketing im gesamten HVV Bereich einzuführen.
Mehr Infos unter: http://www.eticket-deutschland.de/
Rückfragen:
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Pressestelle
Tel.: 42840 – / 2058 / 2051 / 3249 / 3063, Fax: 42840 – 3735
e-mail: pressestelle-stadtentwicklung@bsu.hamburg.de
www.bsu.hamburg.de
Hamburger Verkehrsverbund GmbH, Pressestelle
Tel.: 325775-122
E-Mail: presse@hvv.de