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19.05.2008

Am 24. Mai: alle HVV-Handytickets zum halben Preis

Wer schon immer zum halben Preis im HVV fahren wollte, hat am 24. Mai die Gelegenheit dazu. Einzige Bedingung: die Fahrkarte wird mit dem Handy gekauft.

Für die Nutzung des Handytickets ist eine einmalige Anmeldung im Internet erforderlich. Dann kann man nicht nur im HVV, sondern in 13 weiteren Nahverkehrsregionen Handytickets kaufen – und dies am 24. Mai überall zum halben Preis.

Der HVV bietet für sein Gebiet folgende Kartenarten per Handy an:

                                                                  Normalpreis                          Halber Preis

Einzelkarte Kurzstrecke                           1,30                                      0,65 €

Einzelkarte Nahbereich                            1,65                                      0,83 €

Einzelkarte Großbereich                           2,60                                      1,30 €

9-Uhr-Tageskarte Großbereich               5,10                                      2,55 €

Ganztageskarte Großbereich                   6,00                                      3,00 €

Gruppenkarte Großbereich                       8,60                                      4,30 € 

Wer als ungeübter HVV-Fahrgast nicht weiß, ob eine Kurzstrecken-, Nahbereichs- oder Großbereichskarte für die geplante Fahrt ausreichend ist, kann dies ganz einfach ebenfalls per Handy über die Verbindung zur Fahrplanauskunft erfahren und dann per Tastendruck diese Karte kaufen.

Nähere Infos zum Handyticket und zur Anmeldung finden die Kundinnen und Kunden im Infoprospekt, der in allen HVV-Servicestellen erhältlich ist oder im Internet unter www.hvv.de/handyticket .

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Hinweis für die Redaktionen: Sie können auch die Infos auf den folgenden Seiten verwenden.

Ein Jahr bundesweites „HandyTicket“-Pilotprojekt

Vor gut einem Jahr starteten Mitgliedsunternehmen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ein gemeinsames Pilotprojekt: „das HandyTicket“. Die Kunden sollen in einem im ÖPNV einzigartigen überregionalen Test Tickets bequem mobil und bargeldlos per Handy kaufen. Im ersten Jahr ist dies bereits 150.000 mal geschehen .

Zu den Regionen Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Lübeck, Nürnberg, Oberlausitz-Niederschlesien, Ulm, Vogtland und Wuppertal, die seit Ende April 2007 dabei sind, kamen am 1. Oktober 2007 Münster, am 1. April 2008 der Verkehrsverbund Rhein-Sieg und ab 25. April 2008 Erfurt hinzu. Das gemeinsame Projekt ermöglicht den Kunden, dass sie nicht nur für ihre Heimatregion, sondern auch für alle anderen teilnehmenden Regionen auf die gleiche einfache Weise Tickets auf ihr Handy laden können. Damit ist das gemeinsame Verfahren in 14 Nahverkehrsregionen nutzbar.

Bis heute haben sich über 18.000 Kunden über die Internetseite www.dashandyticket.de oder die Portale der VDV-Mitgliedsunternehmen angemeldet. Die technische Basis ist die Java-Technologie, die es ermöglicht, auch umfangreiche Ticketsortimente mittels komfortabler Menüführung anzubieten. Sie gewährleistet sowohl eine einfache Bedienung als auch eine sichere Datenübertragung und eine kosten­günstige Abrechnung für die Anbieter. Nahezu alle modernen Mobiltelefone unterstützen diesen technischen Standard; allerdings müssen sie für Internetverbindungen freigeschaltet sein, was bei manchen Prepaid-Handys nicht der Fall ist.

Interessant ist das Handyticket insbesondere für die Kunden, die den ÖPNV nutzen, ohne bereits ein Jahres-Abo oder eine Monatskarte zu besitzen. Im Projekt liegt der Schwerpunkt auf dem Freizeit- oder Einkaufsverkehr. Mit dem Handyticket konnten bisher über 400.000 Euro Umsatz erzielt werden. Die meisten Kunden entscheiden sich dabei für das Lastschrift-Verfahren (73 %) oder für die Kreditkarte (26 %), nur ein Prozent wählt die anonyme Variante des Prepaid-Kontos.

Eine Kundenbefragung im Rahmen des Pilotversuchs zeigte eine sehr hohe Zufriedenheit der Nutzer. Über 95 Prozent der befragten Kunden wollen das Handyticket weiterempfehlen. Die Kunden bestätigen die Vorteile der bargeldlosen Bezahlung und des komfortablen Verfahrens ohne Zeitdruck an der Haltestelle.

Das Projekt wurde von Mitgliedsunternehmen und -verbünden des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sowie den Partnern HanseCom/Siemens IT Solutions and Services, DVB LogPay und dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI), Dresden, entwickelt und umgesetzt.


Und so funktioniert es:

Der Kunde meldet sich über die Internetseite www.dashandyticket.de einmalig bei einem der beteiligten Verkehrsverbünde bzw. -unternehmen für das „HandyTicket“-Verfahren an. Hierbei wählt er auch das gewünschte Zahlverfahren. Nach der Registrierung erhält der Kunde eine SMS, die den Link zum Download für ein kleines Java-Programm enthält. Damit können die Fahrkarten für alle vierzehn Tarifgebiete ausgewählt, bestellt und bezahlt werden.

Für den Fall, dass es bei der Installation des Programms ein Problem gibt, ist übrigens auch gesorgt: Im Internet kann man sich während des Vorgangs begleiten und unterstützen lassen.

Mit der nun installierten Software ist der Kauf einer Fahrkarte in wenigen Sekunden möglich. Wer sich seine bevorzugte Strecke als Favorit speichert, kann den Kaufvorgang sogar noch weiter vereinfachen und verkürzen. Das Ticket wird direkt auf das Handy übertragen und kann im Display angezeigt werden.

Bei einer Fahrkartenkontrolle zeigt der Kunde dem Prüfpersonal das gespeicherte Ticket. Das angezeigte HandyTicket ist jedoch nur in Verbindung mit einem weiteren bei der Anmeldung zu wählenden Prüfmedium gültig, z. B. Personalausweis, Kreditkarte oder einfach der eigenen Handy-Nummer.